In der Wüste von Bidiyyah. Eigentlich konnten wir uns bis jetzt auf unser Navi verlassen aber…..nachdem der Kontakt mit dem Wüstenmanager endgültig abgerissen war fuhren wir weiter Richtung Wüste. Irgendwo habe ich ein Schild gesehen wo auf arabisch irgendwas stand und dann 10 km.
Die Straße wurde immer sandiger noch 1 Std bis zum Sonnenuntergang.
Trotz der Klimaanlage schwitzten wir, doch plötzlich sahen wir hoch oben auf dem Kamm der Sanddüne Menschen im Schatten eines Zeltes sitzen. Dort steuerten wir hin bis wir im Sand stecken blieben. Joki versuchten den Rückwärtsgang und alles mögliche und und schon waren im Sand eingegraben. Männern mit Dishdashas (knöchellanges Gewand in weiß) kamen uns helfen. Sie lachten uns an oder aus und im Nu saß ein alter Mann neben mir, schaltete an irgendwelchen Knöpfen und das Auto war wieder flott. Jetzt ließen uns die Berber nicht mehr fort. Joachim wurde in die Männergruppe geführt und ich kam zu den Weibern und Kinder. Die haben sich vielleicht gefreut. Ich wurde voll süßem Gebäck, Dattelkuchen, Pudding usw. gestopft. Ganz lecker und ich musste alles probieren. Eine Kinderschar umringte mich.
Eine alte Frau voll mit Gesichtsverschleierung wollte alles genau wissen. Mein Alter, Kinderzahl, woher ich komme. Mit Händen, Augenrollen und Mimik verständigten wir uns. Die Kleinen lachten und fanden das urkomisch. Dann spielte ich mit den Kindern Hase und Jäger und einige Fingerspiele. Eifrig versuchten sie das nachzumachen. So gastfreundlich und herzlich sind die Berber in der Wüste. Unserem Camp schickte ich per WhatsApp unseren Standort und ein Bild von den Berbern und irgendwann stand Hamid vor uns und begrüßte uns ebenso herzlich.

