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Nach nie habe ich so einen chaotischen Flug erlebt. Von Nürnberg nach Istanbul das klappte ja noch alles gut. Von Istanbul nach Muskat 2 Stunden später klappte gar nichts mehr. Anstatt in Muskat zu landen, kreisten wir Stunden lang in der Luft herum um morgens früh in Dubai zu landen. Die ganze Reisegruppe war in einem abgelegenen Teil vom Flughafen untergebracht. Keine Information, nichts zu trinken, nichts zu essen, keine Decken (in den klimatisierten Hallen ist es ziemlich frisch).
Alles fiel in einen erschöpften Dämmerschlaf immer in der Hoffnung es geht jetzt irgendwie weiter oder wir bekommen eine Information. Und wie das so ist, in einer Zusammengewürfelten Reisegruppe verschiedener Nationen bildeten sich Grüppchen. Plötzlich war sie da die große Solidarität. Wir müssten zusammenhalten gegen diese blöde Fluggesellschaft. Ich holte meine flip 4Lautsprecher raus und machte laute Musik. Um mich und meinen Lautsprecher versammelten sich alle, klatschen im Rhytmus der Musik um ihren Unmut kund zu tun.
Es dauerte ganze 10 Minuten da kam die Polizei um mich einzuschüchtern.
Aber gegen 200 hungrige und durstige Passagiere hatten sie keine Chance.
Und plötzlich erschien der Flughafenmanager. Und weil eine Frau in den Wüstenstaaten nicht die Stimme erheben darf appellierte ich an die sprichwörtliche arabische Gastfreundschaft. Er war sehr höflich und versprach sofort einen Mitarbeiter zu beordern.
Auf ging’s zu McDonald zum frühstücken.
Nach ca. 6 Stunden ging’s weiter.
Die Flughafenhalle sah aus wie ein Picknickplatz. Überall auf dem Boden lagen Menschen auf ihren Mäntel und Jacken und ihre geschunden Rücken aus zu kurieren. Es war schön zu beobachten, dass jeder dem anderen Trost zur sprach und ein Lächeln schenkte.
Um 19 h wurden wir in die Oman Air verladen und es dauerte nicht sehr lange und wir landeten in Muscat.
Wieder war das Chaos perfekt.
Ein indischer Ingenieur der zu seiner Hochzeit nach Indien reiste verpasste seinen Anschluss Flug. Ob er seine Hochzeit verpasste, wissen wir nicht. Eine malaysische Reisegruppe sah von den Schönheiten des Landes nur die Flughäfen und duty free Shops. Ob sie den Anschluss Flug verpassten und noch einen weiteren Flughafen besichtigen weiß ich auch nicht.
Als Frau hat man in der arabischen Welt die Schnauze zu halten was mir
zugegebenermaßen schwer fällt. Organisieren können die nicht. Je lauter man mit dem Ticket rumfuchtelte desto stoischer wurden die Typen hinter dem Schalter und fragen 20x dasselbe.
So landeten wir völlig erschöpft am anderen Abend in Indien.

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