Nur raus aus Muscat.
Und so fuhren wir mit unserem Wüstenschiff Richtung Sayt Baida in die Berge.
Die Autobahn war 6-spurig und kaum befahren, rotgraue Felsen und kleine wie Strandburgen gebaute Städtchen säumten den Weg.
Nach 150 km ging es dann in die Berge. Ich wunderte mich schon dass das Navi eine Stunde für 20 km anzeigte.
Es wurde immer steiler, die Straße holprig, staubig und wir waren auf der Passtrasse. Unser Adrinalinspiegel schoss in die Höhe, meine Hände waren schweißnass. Bloß nicht nach unten schauen. Dann ging’s wieder wie auf der Achterbahn nach unten. Nach 20 km standen wir vor dem berühmten Snake Canyon. Hier trafen wir einige Extremsportler die hier bouldern, klettern oder wandern. Irgendwie machte die Altersbeschränkung nun doch Sinn. Von wegen Ziel erreicht.
Zwei durchtrainierte Amis fragten wir nach dem Weg zu unserem Hotel. Den jüngeren der beiden Amis mit dem Brustkorb eines Gorilla nahmen wir ein Stück mit denn er kannte den Weg.
Jetzt wurde es richtig spannend.
Eine sehr schmale Straße steil wie eine Sprungschanze führte uns im Zick-Zack nach oben. Für die nächsten 5 Kilometer brauchten wir nochmal Zeit und viel Nerven.
Und jetzt kam uns auch noch ein Jeep entgegen. Mit größter Vorsicht und mit Hilfe des Amis manövrierten wir uns vorbei. Fehler macht man hier nur einmal.
Und dann standen wir vor dem Hotel.


