Noch einmal schlafen dann fliegen wir zurück.
Von Sur sind wir die Küste Richtung Muskat gefahren. Tolle Strände, menschenleer und türkisfarbenes Wasser. Wenn nur nicht der ganze Plastikdreck wäre. Dann ging’s zu Wadi Shams. Ein wunderschönes Wadi eingegraben in den Fels mit ausgewaschenen natürlichen Kaskaden in denen man schwimmen kann. Hier war es so voll wie im Sommerbad und auch nicht wirklich prickelnd. Scharen von italienischen Touristen kletterten mit ihren Badelatschen die glatten Stufen hoch. Der Weg war nicht ungefährlich, steil und ziemlich rutschig. Zum Teil krabbelten die Doofis auf allen vieren den Abhang hinauf. Nase voll….
Wir fuhren wieder in die Berge in ein wunderschönes Hotel am Wadi Arbeieen, nur mit 4×4 zu erreichen. Es kamen uns 2 Mountainbike Fahrer entgegen. Die Landschaft war pittoresk und menschenleer.
Da standen wir vor dem kleinen Resort umgeben von majestätischen Felsen und türkisfarbenen Wasser. Der Wadi lockte zum schwimmen und als ich meine Füße ins Wasser stellte knabberten unzählige kleine Fische an meinen Zehen.
Am Lagerfeuer gab es abends ein köstliches Buffet und wir saßen zusammen und hörten der für unsere Ohren ungewöhnlichen Musik zu. Kein Massentourismus, Stille und pure Natur.
Von Westen zogen dunkle Wolken auf und man sah leider keine Sterne.
In der Nacht klopfte es an unserer Zimmertür. Wir sollten sofort das Auto auf die andere Seite des Flusses fahren. In den Bergen hat es geregnet und der Wasserstand des Flusses stieg an. Das Hotel war nur durch eine Furt zu erreichen und bei steigenden Wasser könnten wir nicht mehr abreisen.
Verschlafen gaben wir den Autoschlüssel dem Boy und versuchten weiterzuschlafen.




